




LifeAtelier
LifeAtelierWarum zehn Dinge erledigen, wenn zwei davon fast das ganze Ergebnis bringen?
Warum zwei Stunden an einer Aufgabe sitzen, wenn sie auch in zwanzig Minuten erledigt werden kann?
Und warum gilt eigentlich immer derjenige als besonders fleißig, der am längsten beschäftigt aussieht?
„Faules Genie, Ich denke, also lasse ich es“ ist ein humorvolles E Book über Arbeit, Prokrastination, Selbstoptimierung, Minimalismus und die ziemlich vernünftige Idee, unnötige Anstrengung einfach wegzulassen.
Nicht als Anleitung zum Nichtstun.
Sondern als kleine Ode an die Kunst des intelligenten Verweigerns.
Darum geht es in diesem Buch
Um Arbeit, die tatsächlich etwas bringt.
Und um Arbeit, die hauptsächlich deshalb existiert, weil sie schon immer so gemacht wurde.
Um Meetings ohne Ergebnis, E Mails, die fünf weitere E Mails erzeugen, To do Listen mit bedrohlichem Umfang und die gesellschaftlich hoch angesehene Kunst, ausgesprochen beschäftigt auszusehen.
Das Buch stellt dabei eine einfache Frage:
Muss das wirklich so kompliziert sein?
Manchmal lautet die Antwort tatsächlich:
Nein.
Arbeiten ohne ständig beschäftigt zu sein
Produktivität und Beschäftigung sind nicht dasselbe.
Man kann den ganzen Tag Mails beantworten, telefonieren, organisieren und zwischen Aufgaben wechseln und am Abend trotzdem feststellen, dass das wirklich Wichtige noch immer unerledigt ist.
Das Faule Genie setzt deshalb lieber Prioritäten.
Welche Aufgaben bringen wirklich etwas?
Was kann weg?
Was kann einfacher werden?
Und bei welchem Termin würde vermutlich niemand merken, wenn er gar nicht stattfindet?
Faulheit bekommt dabei plötzlich eine ganz neue Bedeutung:
Nicht möglichst wenig tun, sondern möglichst wenig Unnötiges tun.
Prokrastination als mögliche Superpower
Aufschieben hat keinen besonders guten Ruf.
Manchmal völlig zu Recht.
Aber gelegentlich lohnt sich die Frage:
Warum schiebe ich diese Aufgabe eigentlich ständig vor mir her?
Ist sie zu groß?
Unklar?
Langweilig?
Schlecht organisiert?
Oder vielleicht schlicht unnötig?
Nicht jede aufgeschobene Aufgabe enthält eine tiefere Weisheit.
Manche enthalten allerdings tatsächlich die Information:
Das könnte einfacher gehen.
Das 80/20 Prinzip für faule Genies
Ein kleiner Teil unserer Aufgaben bringt häufig einen erstaunlich großen Teil des Ergebnisses.
Genau hier wird es interessant.
Statt alles gleich wichtig zu behandeln, geht es darum, herauszufinden, welche Tätigkeiten wirklich Wirkung haben und welche vor allem Zeit fressen.
Denn wer effizient arbeitet, sollte dafür nicht automatisch mit noch mehr Arbeit belohnt werden.
Das wäre ein ausgesprochen schlechtes Geschäftsmodell.
Perfektion ist überraschend anstrengend
Nicht alles muss perfekt sein.
Manches muss einfach funktionieren.
Eine Mail.
Eine Präsentation.
Ein Abendessen.
Die Wohnung.
Der Wochenplan.
Und manchmal sogar die Frisur.
Gut genug ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit.
Es kann auch bedeuten, dass man seine Energie lieber dort einsetzt, wo sie tatsächlich gebraucht wird.
Minimalismus für Wohnung und Kopf
Weniger Besitz kann weniger Verwaltung bedeuten.
Weniger Termine ebenfalls.
Weniger offene Entscheidungen sowieso.
Faules Genie beschäftigt sich deshalb nicht nur mit Arbeit, sondern auch mit der Frage, wie sich Alltag vereinfachen lässt, ohne daraus gleich wieder ein neues Selbstoptimierungsprojekt zu machen.
Denn wenn man jeden Sonntag zwei Stunden braucht, um sein perfektes Organisationssystem zu pflegen, hat möglicherweise das Organisationssystem gewonnen.
Das Anti-To-do-Listen-System
Natürlich braucht selbst ein Faules Genie gelegentlich eine Liste.
Aber vielleicht nicht nur eine mit Dingen, die erledigt werden sollen.
Im Buch geht es deshalb auch um ein Anti-To-do-Listen-System.
Dinge, die bewusst nicht mehr gemacht werden.
Nicht jede Nachricht sofort beantworten.
Nicht jedes Meeting annehmen.
Nicht jede Kleinigkeit perfektionieren.
Nicht automatisch Ja sagen.
Manchmal entsteht mehr Freiheit nicht dadurch, dass man mehr schafft.
Sondern dadurch, dass man etwas streicht.
Faules Genie für Alltag und Freizeit
Auch außerhalb der Arbeit lässt sich erstaunlich viel unnötig komplizieren.
Reisen mit komplett durchgetaktetem Programm.
Hobbys, für die zuerst eine komplette Profiausrüstung gekauft wird.
Lifehacks, deren Umsetzung länger dauert als das ursprüngliche Problem.
Und Alltagsroutinen, die inzwischen komplizierter sind als der Alltag selbst.
Faules Genie betrachtet all das mit einer Mischung aus Humor, Selbstironie und einer gesunden Portion Bequemlichkeit.
Für wen ist das Buch?
Für Menschen, die:
keine Lust auf permanenten Produktivitätsdruck haben
Arbeit lieber clever als möglichst kompliziert erledigen
To do Listen manchmal als persönliche Drohung empfinden
sich häufiger fragen, warum Dinge eigentlich so umständlich sein müssen
Humor lieber mögen als Selbstoptimierungsparolen
ihre Energie nicht für jeden Unsinn verschwenden möchten
und schon immer geahnt haben, dass Bequemlichkeit gelegentlich ein Zeichen von Intelligenz sein könnte
Kein Produktivitätsratgeber für 5 Uhr morgens
Dieses Buch wird dir nicht erklären, dass du nur früher aufstehen musst.
Es wird auch keine 14 Punkte Morgenroutine verlangen und dich nicht dazu auffordern, jede freie Minute effizienter zu nutzen.
Ganz im Gegenteil.
Vielleicht ist Freizeit einfach Freizeit.
Vielleicht muss nicht aus jedem Hobby ein Projekt werden.
Und vielleicht ist ein freier Nachmittag kein ungenutztes Potenzial.
Du erhältst
Ein vollständiges digitales E Book zum direkten Download.
Format: EPUB und PDF
So kannst du das Buch bequem auf Smartphone, Tablet, Computer oder einem kompatiblen E Reader lesen. Die PDF Version eignet sich zusätzlich für alle, die ein festes Seitenlayout bevorzugen.
Je nach finaler Ausgabe können zusätzliche Seiten wie Anti-To-do-Listen und ein Faules Genie Wochenplaner enthalten sein.
Wichtig:
Dies ist ein digitales Produkt. Es wird kein gedrucktes Buch versendet.
Die Dateien sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Weitergabe, Vervielfältigung oder Weiterverkauf der digitalen Dateien sind nicht gestattet.
Faules Genie
Ich denke, also lasse ich es.
Für alle, die Ergebnisse mögen, aber unnötige Arbeit für vollkommen überbewertet halten.